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Henny Porten war neben der Dänin Asta Nielsen die Primadonna des frühen deutschen Films.

Sie hieß mit allen Vornamen Henny Frieda Ulricke Porten (* 7. Januar 1890 in Magdeburg; † 15. Oktober 1960 in Berlin). Im Jahr der Geburt von Henny zog die ursprünglich aus Schweich an der Mosel stammende Familie Porten von Magdeburg in das Ruhrgebiet. Der Vater Franz Porten hatte in Dortmund die Leitung des Stadttheaters übernommen, nachdem er in Magdeburg als Opernsänger tätig gewesen war.

1895 zog die Familie dann nach Berlin. Hier besuchte Henny Porten die Schule. Eine Gedenktafel am Hause Albrechtstraße 40 erinnert in Berlin-Steglitz daran. Über ihren Vater und dessen Freundschaft zum Filmproduzenten Oskar Messter bekam sie ab 1906 erste Auftritte vor der Filmkamera.