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Der Schauspieler Kurt Gerron tritt 1929 auch in einer Rolle im Spielfilm "Der blaue Engel" neben Marlene Dietrich auf. Er wird später von den Nazis verfolgt und ermordet (im Konzentrationslager Ghetto Theresienstadt bzw. Konzentrationslager Auschwitz).


Für weitere Informationen zu seiner Biografie siehe

  • bei Wikipedia den vollständigen Artikel über Kurt Gerron.


Der Kritiker Pem charakterisierte den Kabarettisten 1926 wie folgt:

„Er schießt Sätze. Die Worte peitschen. Der Rhythmus reißt mit, läßt keinen Widerstand zu. Ihm sitzt die Hetze, das Tempo im Nacken. Unbarmherzig fallen die Verse, geißeln die Zeit. Ihre Schwäche, ihre Halbheiten, ihre Gleichgültigkeit. Gar nicht sentimental.“


Seit den frühen 20er-Jahren war Gerron auch in Nebenrollen im Stummfilm zu sehen. Durch seine Kriegsverletzung, die eine physiologische Erkrankung nach sich zog, litt er an zunehmendem Übergewicht. Seine dadurch massige und äußerlich grotesk wirkende körperliche Erscheinung trug maßgeblich dazu bei, dass er zu seinem Leidwesen nur für undurchsichtige oder fragwürdige Charaktere besetzt wurde.

Ab 1926 führte Gerron zusätzlich Regie und setzte sich ab 1931 auch im Tonfilm durch. Berühmtheit erlangte er durch seine Darstellungen und Gesangsvorträge in der 1928 sensationell erfolgreich uraufgeführten Dreigroschenoper von Bert Brecht und Kurt Weill. Er spielte darin zwei Rollen; den Schausteller, der „Die Moritat von Mackie Messer“ vortrug, sowie die Rolle des Londoner Polizeichefs Tiger Brown.

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