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Der lange Fall der FilmgöttinBearbeiten

von Benjamin Maak, von 2012 im Spiegel, hatte folgenden Aufbau

Vorspann: 13 Jahre auf dem Sterbebett: Sie war eine lebende Legende, dann zog Marlene Dietrich sich plötzlich zurück. Nach einem Unfall versteckte die Schauspielerin sich mehr als ein Jahrzehnt in ihrem Pariser Apartment. Sie trank, nahm starke Medikamente - und telefonierte mit der Queen und Gorbatschow. 

DER SPIEGEL 18-2012

Titel damaliger Druck-Ausgaben DER SPIEGEL 18/2012

DER SPIEGEL 19-2012

DER SPIEGEL 19/2012

1975, ihr letzter Konzertabend in Sydney

Rückblende 45 Jahre und 36 Jahre und weitere Filmerfolge (also auf 1930, 39 …) - zugleich der Beginn eines neuen Mythos vom Phantom in der Avenue Montaigne 12 in Paris

Die Lebenszeichen nach ihrem Sturz lassen sich an einer Hand abzählen:

* New York-Presbyterian Hospital gebracht

* Geisterbahnfahrt ins Herz der Einsamkeit im Mai 1976  nach Paris

* schrieb lustlos an ihren Memoiren

* ein letztes Mal vor der Kamera: "Schöner Gigolo, armer Gigolo" mit David Bowie.

* es gibt zwei Quellen aus dieser Zeit: die Dokumentation "Marlene" von Maximilian Schell und die Biografie ihrer Tochter Maria Riva "Meine Mutter Marlene".

* Telefonate mit der Queen und Gorbatschow

* die Entscheidung, das Bett nie mehr zu verlassen. 1979.

* Versuchte man sie anzurufen, meldete sich allerdings eine Haushälterin, deren Stimme verdächtig nach Marlene Dietrich klang. "Miss Dietrich ist unterwegs nach Zürich" oder "Miss Dietrich ist im Flugzeug nach Tokio", behauptete diese. 

* Zugleich war dies die Zeit, in der sie ihre Angehörigen mit nächtlichen Anrufen terrorisierte und alte Weggefährten ebenso wie Staatsoberhäupter kontaktierte. In ihrem Telefonbuch standen die Nummern der Queen und Gorbatschows. Von Ronald Reagan ist bekannt, wie stolz er darauf war, dass er sein letztes Telefonat im Weißen Haus mit Marlene Dietrich geführt hatte.

* "Makabre Toilettenmanöver"

Beziehung zu Apothekern und Medikamenten

* Maximilian Schell´s Besuch 1982 - zwei Jahre dauerte Schell´s Schnitt aus dem Audiomaterial der Gespräche 

* Die Dreharbeiten mit der Legende 

* Die Existenz ihrer älteren Schwester Elisabeth leugnete sie 

* 13 Jahre auf dem Sterbebett

* Als Marlene Dietrich 1984 "Marlene" sah, hasste sie den Film und versöhnte sich dann mit ihm, als er Lob und Auszeichnungen erhielt.

* Monologe über das vermutliche Spektakel nach ihrem Ende

* Anfang Mai 1992 hörte sie auf zu essen 

* Ein großer schwarzer Müllsack für die Leiche - der 6. Mai  1992 

* Trauerfeier in Paris, Beisetztung in Berlin, Hunderte Plakatwände in Cannes 

ihr Konterfei. Es war Marlene Dietrich in ihrer Rolle als Shanghai-Lily in Josef von Sternbergs "Shanghai-Express" von 1932 auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit - genau so wollte sie erinnert werden. 

WWW

Siehe auch

Sp 252000

Jg. 2000

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URL:Bearbeiten


Frühere Spiegel-Arikel über sieBearbeiten

Verwandte Artikel:Bearbeiten

  • Marlene-Dietrich-Dokumentation: Telefonterror von der Diva (20.09.2013) (Header: Das Telefon war ihre Nabelschnur zur Welt: Mit unentwegten Anrufen verfolgte Marlene Dietrich im Alter ihre Vertrauten. Der Journalist Louis Bozon verschanzte sich hinter einem Anrufbeantworter - und bewahrte viele der Anrufe auf. Sie werfen ein neues Licht auf den Mythos Marlene. Von Ute Wiedemeyer, 20.09.2013

"Ich bin zu Tode fotografiert und zu Tode biografiert worden", klagte Marlene Dietrich 1983)
http://www.spiegel.de/einestages/marlene-dietrich-am-telefon-neue-dokumentation-a-951264.html