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Die Kulissen von Langs Zukunftsstadt sprengten 1927 alles zuvor im Kino Gesehene. "Ausblicke und Perspektivansichten, wogende Menschenmengen, einstürzende Gebäude und zerstörte Maschinen mussten in eine Spielhandlung eingefügt und einkopiert werden, die in einer pulsierenden Stadt stattfand und in Dimensionen geplant war, die nur im Kopf existierten". (Zitat von d. Filmhistoriker Thomas Elsaesser in seinem Buch "Metropolis. Der Filmklassiker von Fritz Lang".)

In einer gigantischen Stadt Metropolis leben zwei voneinander klar getrennte Gesellschaften: die Oberschicht genießt den Luxus. Im „Klub der Söhne“ wachsen die Kinder der Elite in „Ewigen Gärten“ bei Spiel und Sport heran. Die Arbeiterklasse, schuftet an riesigen Maschinen für den Gewinn der Reichen, während sie tief unter der Stadt hausen. Dazwischen, aber unter der Erde, befinden sich die für beide Klassen unentbehrlichen Maschinen.

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Alleinherrscher von Metropolis ist Joh Fredersen. Sein Sohn Freder Fredersens verliebt sich in die strahlende junge Maria aus der Unterstadt. Dabei gelangt er in einen Maschinensaal und sieht einen Unfall. ...Freder sieht vom Domplatz aus Marias Kampf auf der Balustrade des Doms und eilt ihr zu Hilfe. Alle werden Zeuge, wie Rotwang Freder überwältigt und Maria auf den Dachfirst schleppt. Freder ....

Fritz Lang: Metropolis — Verschiedene FassungenBearbeiten

    • die deutsche Kinofassung, am 10. Januar 1927 im Ufa-Palast am Berliner Zoo, bereits im Mai wieder zurückgezogen
    • die um ein Drittel gekürzte amerikanische
    • die zweite deutsche Fassung, ebenfalls rabiat gekürzt
    • Restaurierte Fassung (erschienen 2011) Mit Brigitte Helm und Alfred Abel. 3 DVDs; 1926; 146 Minuten; im DVD-Handel

Das Original, 2,5 Stdn., sahen nur die 1.200 Premierengäste, etwa 15.000 Berliner in den folgenden vier Monaten sowie einige Wiener Kinogänger. Die restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung feierte am 12. Februar 2010 ihre neue Premiere bei der Berlinale im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt.


erstes Drehbuch: Thea Gabriele von Harbou (* 27. Dezember 1888 in Tauperlitz, heute zu Döhlau; † 1. Juli 1954 in Berlin) war eine deutsche Theaterschauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Schriftstellerin. Sie schrieb die Drehbücher zu einigen der bekanntesten deutschen Stummfilme und führte selbst auch zweimal Regie. Im August 1922 heiratete Harbou Fritz Lang, den Regisseur dieses Films, den sie 1919 durch ihre Drehbuchtätigkeit kennengelernt hatte, und schrieb von nun an alle seine Drehbücher bis zu dessen Emigration 1933. Sie trennten sich privat etwa 192???.


Fast anderthalb Jahre dauerte der Dreh und verschlang die damals ungeheure Summe von vier bis sechs Millionen Reichsmark - die Hälfte des Ufa-Produktionsbudgets für die Saison 1925/1926, so viel wie die übrigen 22 Filme zusammen kosteten.

Die Ufa-Meldungen über die Dreharbeiten kündigten den Zeitungen eine Sensation an: 36.000 Menschen seien auf dem Set gewesen, darunter "750 Kinder" und "100 Neger und 25 Chinesen". 1100 Statisten hätten sich für "Metropolis" den Kopf rasieren lassen. 3500 Paar Schuhe und 50 speziell designte Autos seien zum Einsatz gekommen.

=== Besetzung

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Nicht im Abspann genannt:

=== Weblinks

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