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Wiedersehen mit dem Film:  Der blaue Engel - am 11. Dez. 2017, Montag,
ab 2o:15 Uhr bei arte-tv:anlässlich 100 Jahre UFA,
mit einem Harlan-Film als Kontrast und einer Doku über die NS-Progaganda nach 1933.
mehr bei arte und bei der Deutschen Kinemathek





Leben Bearbeiten

Veit Harlan (geb. am 22. September 1899 in Charlottenburg; gest. am 13. April 1964 auf Capri) wurde als Sohn des Schriftstellers Walter Harlan und dessen Frau Adele geb. Boothby in Charlottenburg, in deren Wohnung am Savignyplatz 12 als viertes von sieben Kindern geboren. Nach einer Silberschmiedlehre und Schauspielunterricht am Seminar von Max Reinhardt stand Harlan zum ersten Mal öffentlich 1915 auf einer Theaterbühne.

1916 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger und wurde an der Westfront eingesetzt. Nach dem Krieg wurde er 1919 Schauspiel-Volontär an der Berliner Volksbühne am damaligen Bülowplatz, zu deren festem Ensemble er von 1920 bis 1922 gehörte.

Er drehte mehrere NS-Filme. So den penetrant antisemitischen Hetzfilm "</span>Jud Süß". </span>

Nach Kriegsende wurde Harlan in einem auf eigenen Antrag vorgezogenen Entnazifizierungsverfahren als „Entlasteter“ eingestuft. Im März 1949 kam es auf Antrag der VVN (Org. von Naziopfern) zu einem Schwurgerichtsverfahren in Hamburg; dabei wurde Harlan nach dem Kontrollratsgesetz Nr. 10 der „Beihilfe zur Verfolgung“ angeklagt. Harlan wurde freigesprochen, weil ihm eine persönlich zurechenbare Schuld nicht nachzuweisen und eine strafrechtlich relevante Kausalität zwischen Film und Völkermord nicht beweisbar sei.


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